Mineralfutter für Pferde

5 September 2017
 Kategorien: Haustierbedarf & Zubehör, Blog

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Die Geschichte des Pferdes ist wissenschaftlich gut erforscht. Es gibt viele Fossilien. Ursprünglich wurde das Pferd vom Menschen gejagt. Neueste Funde belegen, dass bereits vor 5500 Jahren das Pferd als Reittier genutzt wurde.

Pferde ernähren sich ausschließlich pflanzlich. Der Verdauungstrakt der Tiere ist dieser Ernährungsweise perfekt angepasst, d. h. der Magen ist relativ klein, die Tiere müssen über den Tag verteilt kleine Mengen zu sich nehmen. Das bedeutet die Tiere sind ca. 12 Stunden täglich mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. 

Die Basis der Pferdeernährung sind sog. strukturierte Futtermittel. Meistens Heu oder Stroh. Diese Basisfütterung vorsorgt die Tiere aber oft nicht mit den nötigen Mineralstoffen oder Vitaminen. Pferd ist aber nicht gleich Pferd. Hobbypferde benötigen weniger Nährstoffe als Pferde im Hochleistungssport. Pferde, die sich im Wachstum befinden, brauchen wesentlich mehr Nährstoffe als ausgewachsene Tiere. 

Mineralstoffe, die im Mineralfutter für Pferde enthalten sind, sind für die Gesundheit des Tieres unumgänglich. Mineralmangel hat schwerwiegende Folgen. Fehlt Kalzium kommt es zu Schäden an Knochen und Zähnen. Kalzium beeinflusst aber auch die Blutgerinnung. Bei Tieren im Wachstum führt Kalziummangel zu Wachstumsstörungen.  Folgende Ratschläge sollte der Pferdebesitzer beherzigen wenn er auf die Gesundheit seines Tieres achten will:

- Mineralfutter an tägliche Beanspruchung anpassen: Ein Pferd das beansprucht wird verdaut schneller, schwitzt mehr und hat daher einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen.

- Mineralfutter an das Alter anpassen: Tiere im Wachstum haben einen erhöhten Bedarf. Es wird empfohlen Tiere ab dem 3. Lebensjahr mit Mineralfutter für erwachsene Tiere zu versorgen. Auch das Alter erfordert eine andere Zusammensetzung. Pferde haben ungefähr ab dem 15. Lebensjahr sowohl einen Zink-, als auch einen Selenmangel.

- Mineralfutter an die Grundernährung anpassen: Erhält das Pferd in der Hauptsache Getreide, kann es zu einer Unterversorgung mit Mineralstoffen kommen. Da Getreide einen hohen Phosphoranteil hat, muss man eine entsprechende Menge Calcium beigeben, damit das ideale Verhältnis von 1,5 : 1 (Ca:Ph) wieder hergestellt wird. Besteht die Ernährung des Tieres aus Raufutter, ist die Qualität des Heues ausschlaggebend, ob Mineralstoffe fehlen oder nicht. Ist man sich unsicher, gibt eine Laboruntersuchung Sicherheit. 

Zusammenfassend kann festgestellt werden, das Mineralfutter für Pferde, beispielsweise von der Firma Zuzzl Tierbedarf Alexander Trautwein, notwendig ist, wenn in der Grundnahrung nicht genügend Mineralstoffe vorhanden sind. Ein zufriedenstellendes Mineralfutter muss den Stoffwechsel des Tieres aktivieren. Alle notwendigen Substanzen (Mineralien, Vitamine, Spurenelemente) müssen im richtigen Verhältnis vorhanden sein. Das richtige Mineralfutter zu finden stellt durchaus eine Herausforderung dar. Die Angaben der Hersteller auf den Verpackungen sind nicht immer leicht verständlich. Bei Unsicherheiten lohnt sich eine Nachfrage und was besonders wichtig ist, eine individuelle Zusammenstellung der täglichen Ration.